Wer früh für sein Kind anlegt, verschafft ihm vor allem Zeit. Über fast zwei Jahrzehnte entfaltet schon eine kleine monatliche Rate eine erstaunliche Wirkung, weil der Zinseszins so lange arbeiten kann. ETFs sind dafür ein günstiger, breit gestreuter Weg.
Das Wichtigste in Kürze
- Der lange Zeithorizont ist der größte Vorteil beim Anlegen für Kinder.
- Ein Sparplan auf einen breiten Aktien-ETF reicht als Kern.
- Depot auf den Namen des Kindes oder der Eltern, beides hat Vor- und Nachteile.
Zeit ist der entscheidende Faktor
Schon eine überschaubare monatliche Rate kann über fast zwei Jahrzehnte zu einem soliden Startkapital für die Ausbildung oder die erste eigene Wohnung werden. Je früher du beginnst, desto mehr trägt der Zinseszins zum Ergebnis bei.
Depot auf wen?
Ein Depot auf den Namen des Kindes kann steuerlich Vorteile haben, weil dem Kind eigene Freibeträge zustehen. Allerdings gehört das Geld dann rechtlich dem Kind und steht ihm mit 18 frei zur Verfügung. Ein Depot auf die Eltern bleibt flexibler, nutzt aber deren Freibeträge. Beide Wege sind legitim.
Einfach und günstig halten
Wie beim eigenen Vermögensaufbau gilt: ein breiter, kostengünstiger ETF als Kern, automatisierter Sparplan, dranbleiben. Kompliziertere Konstruktionen bringen selten mehr, kosten aber Zeit und Nerven.
Fazit
Ein ETF-Sparplan fürs Kind ist ein starkes Geschenk, wenn er früh startet und einfach bleibt. Welche Depot-Variante steuerlich und rechtlich zu eurer Familie passt, ordnet Finanzspicker als ungebundener Makler gern mit euch ein. Weitere Beiträge findest du in der Blog-Übersicht.
Quellen
Zum Thema
- ETF-Sparplan einrichten: Schritt für Schritt
- Wie hoch sollte meine Sparrate sein?
- ETF-Vermögensaufbau Schritt für Schritt
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