In die private Krankenversicherung wechseln kannst du als Angestellter erst, wenn dein regelmäßiges Bruttoeinkommen die jährlich angepasste Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Diese Grenze ist aber nur die Eintrittskarte, nicht der Grund: Ob sich die PKV lohnt, hängt weit mehr von Alter, Gesundheit und Lebensplanung ab als vom reinen Gehalt.
Hintergrund
Die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, wird jedes Jahr neu festgelegt und liegt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung. Erst wer sie überschreitet, darf als Angestellter aus der Pflichtversicherung in die PKV wechseln. Für Selbstständige und Beamte gelten eigene Zugänge. Allein die Möglichkeit sagt aber nichts darüber aus, ob der Wechsel für dich sinnvoll ist.
Worauf du achten solltest
Ob sich die PKV rechnet, entscheiden andere Faktoren: Wer jung, gesund und ohne große Familienplanung einsteigt, sichert sich niedrige Beiträge und gute Leistungen. Wer eine Familie mit einem Einkommen plant, fährt in der gesetzlichen Kasse mit der beitragsfreien Familienversicherung oft günstiger. Entscheidend ist außerdem die Beitragsentwicklung im Alter, nicht der Einstiegsbeitrag. Weil der Wechsel kaum umkehrbar ist, prüft Finanzspicker als ungebundener Makler neutral, ob und ab wann er sich für dich lohnt.
Quellen
- Verbraucherzentrale – Private Krankenversicherung: nicht für jeden sinnvoll
- SGB V – Gesetzliche Krankenversicherung
Zum Thema
- Wechsel in die PKV: Wann er sich lohnt und wann nicht
- Lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung?
- Richtig in die PKV wechseln: Schritt für Schritt
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