Sozialabgaben senkst du als Gutverdiener vor allem an zwei Stellen: oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen fallen auf zusätzliches Bruttoeinkommen keine weiteren Beiträge mehr an, und über die Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersvorsorge sinkt dein beitragspflichtiges Entgelt. Anders als bei der Steuer gibt es hier wenige echte Stellschrauben, dafür wirken sie unmittelbar aufs Netto.
Hintergrund
Beiträge fallen nur bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze an, die jährlich angepasst wird und für Renten- und Arbeitslosenversicherung höher liegt als für Kranken- und Pflegeversicherung. Verdienst du mehr, bleibt der übersteigende Teil bei dieser Versicherung beitragsfrei. Dein durchschnittlicher Abgabensatz sinkt also, je weiter dein Gehalt über den Grenzen liegt, und jede Erhöhung darüber kommt netto anteilig stärker an.
Worauf du achten solltest
Die Entgeltumwandlung spart nur Beiträge, solange dein Gehalt unter der jeweiligen Grenze liegt, darüber verpufft der Effekt. Der Wechsel in die private Krankenversicherung kann die Beiträge senken, ist aber eine langfristige, kaum umkehrbare Entscheidung und keine reine Sparmaßnahme. Rechne die Folgen für deine spätere Rente mit, denn weniger verbeitragtes Brutto bedeutet auch weniger gesetzliche Rente. Als ungebundener Makler ordnet Finanzspicker diese Stellschrauben neutral in deine Gesamtplanung ein.
Quellen
- Bundesfinanzministerium – Steuerliche Änderungen 2026
- Statistisches Bundesamt – Einkommen und Konsum
Zum Thema
- Sozialabgaben senken bei hohem Gehalt
- Mehr Netto vom Brutto: Steuern sparen als Gutverdiener
- Steuern senken als Gutverdiener: die wichtigsten Hebel
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →