Immer mehr Anleger wollen ihr Geld nicht nur vermehren, sondern auch nach ihren Werten anlegen. Nachhaltige ETFs mit dem Kürzel ESG versprechen genau das. Doch hinter dem Label verbergen sich sehr unterschiedliche Ansätze, und nicht jeder hält, was der Name verspricht.

Das Wichtigste in Kürze

  • ESG steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.
  • Die Kriterien sind nicht einheitlich, die Strenge variiert stark.
  • Ein Blick in die Methodik des Index lohnt sich vor dem Kauf.

Was ESG bedeutet

ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Umwelt, soziale Aspekte und gute Unternehmensführung. Nachhaltige ETFs filtern Unternehmen nach solchen Kriterien oder gewichten sie danach. Der Grundgedanke: Kapital fließt eher zu Firmen, die diese Standards erfüllen.

Nicht jedes Label ist gleich streng

Manche ESG-ETFs schließen nur einzelne Branchen aus, andere wählen aktiv die Besten einer Branche. Dadurch unterscheiden sich zwei nachhaltige Fonds teils deutlich, sowohl in der Zusammensetzung als auch im Anspruch. Ein Blick in die Index-Methodik zeigt, wie konsequent wirklich gefiltert wird.

Rendite und Werte zusammenbringen

Nachhaltige ETFs müssen nicht weniger Rendite bringen, können aber anders schwanken, weil sie bestimmte Branchen meiden. Wichtig ist, dass die Streuung breit genug bleibt und die Kosten stimmen. Werte und solide Anlageprinzipien schließen sich nicht aus.

Fazit

Nachhaltig anzulegen ist möglich, verlangt aber einen genauen Blick auf die Kriterien hinter dem Label. Wenn du dein Depot an deinen Werten ausrichten willst, ordnen wir bei Finanzspicker gemeinsam ein, was zu dir passt.

Hinweis: Bildungsinhalte, keine Anlageberatung. Keine Empfehlung konkreter Fonds.

Quellen

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