Mit der Zeit verschieben sich die Gewichte in deinem Depot: Was gut läuft, wird größer, was schwächelt, kleiner. Plötzlich trägst du mehr Risiko als geplant. Rebalancing setzt deine ursprüngliche Aufteilung wieder her, ganz ohne Markt-Timing.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rebalancing bringt dein Depot auf die geplante Zielgewichtung zurück.
  • Einmal im Jahr oder bei größeren Abweichungen reicht meist.
  • Am günstigsten gelingt es über neue Sparraten statt über Verkäufe.

Warum die Balance verrutscht

Steigt der Aktienanteil stark, wächst auch dein Risiko, oft unbemerkt. Wer eine bestimmte Aufteilung gewählt hat, etwa zwischen verschiedenen Bausteinen, sollte sie regelmäßig prüfen. Sonst entscheidet der Markt über dein Risiko, nicht du.

Wann du eingreifst

Zwei Ansätze sind verbreitet: nach Zeit (einmal jährlich) oder nach Schwelle (wenn ein Baustein mehr als eine festgelegte Grenze abweicht). Beides funktioniert. Wichtiger als die perfekte Regel ist, dass du überhaupt eine hast und sie einhältst.

Die günstigste Methode

Statt Anteile zu verkaufen und damit Steuern auszulösen, lenkst du neue Sparraten gezielt in den untergewichteten Baustein. So balancierst du ohne Verkaufsgewinne und ohne zusätzliche Kosten. Erst wenn das nicht reicht, kommt Umschichten infrage.

Fazit

Rebalancing ist Risikomanagement, kein Renditetrick. Eine einfache Regel, am besten über neue Sparraten umgesetzt, hält dein Depot auf Kurs. Wie deine Zielgewichtung aussehen sollte, klären wir gern gemeinsam bei Finanzspicker.

Quellen

Zum Thema

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →