Definition

Rebalancing bezeichnet das Zurücksetzen eines Depots auf seine ursprünglich geplante Aufteilung. Weil sich Anlagen unterschiedlich entwickeln, verschieben sich die Gewichte mit der Zeit. Rebalancing stellt die Zielgewichtung wieder her und hält damit das Risiko auf dem gewählten Niveau.

Warum es wichtig ist

Ohne Rebalancing wächst der am stärksten gestiegene Baustein immer weiter und dominiert irgendwann das Depot. Damit steigt unbemerkt das Risiko. Rebalancing ist deshalb vor allem Risikomanagement, kein Versuch, den Markt zu schlagen.

Wie es funktioniert

Üblich sind zwei Auslöser: ein fester Zeitpunkt (etwa einmal jährlich) oder eine Abweichungsschwelle. Am günstigsten gelingt das Zurücksetzen über neue Sparraten in den untergewichteten Baustein, weil so keine steuerpflichtigen Verkäufe nötig sind.

Beispiel

Wenn der Aktienanteil von geplanten 70 auf 80 Prozent gestiegen ist, lenkst du neue Sparraten so lange in die anderen Bausteine, bis wieder 70 Prozent erreicht sind.

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