Eine ETF-Police bindet dich oft über Jahrzehnte. Diese Checkliste hilft dir, vor der Unterschrift die entscheidenden Punkte zu prüfen, damit der Steuervorteil nicht von Kosten oder unpassenden Bedingungen aufgefressen wird.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Effektivkosten sind die wichtigste Kennzahl überhaupt.
- Achte auf flexible Beitragspausen und einen breiten Fondskorb.
- Verstehe die Steuerregeln, bevor du unterschreibst.
Die 10 Punkte
- Effektivkosten prüfen: Welche jährliche Renditeminderung steht in den Unterlagen? Niedriger ist besser.
- Fondsauswahl: Stehen breit streuende, kostengünstige Index-ETFs zur Verfügung?
- Fondswechsel: Kannst du die Fonds später kostenfrei tauschen?
- Beitragsflexibilität: Sind Pausen, Zuzahlungen und Reduzierungen ohne Strafkosten möglich?
- Mindestlaufzeit: Passt die Laufzeit zu deinem Ziel, mindestens zwölf Jahre und Auszahlung ab 62 für den Steuervorteil?
- Teilentnahmen: Kommst du im Notfall an Kapital, ohne den Vertrag zu zerstören?
- Abschlusskosten: Wie hoch sind sie und über welchen Zeitraum werden sie verrechnet?
- Steuerregel verstehen: Ist dir das Halbeinkünfteverfahren bei Auszahlung klar?
- Anbieterstabilität: Wie solide ist der Versicherer aufgestellt?
- Gesamtkonzept: Passt die Police zu Depot, Notgroschen und deiner Lebensplanung?
Fazit
Wenn du diese zehn Punkte durchgehst, erkennst du schnell, ob eine ETF-Police zu dir passt oder ob ein Depot die bessere Wahl ist. Beim Punkt Effektivkosten lohnt ein neutraler Blick, etwa über den kostenlosen Vertragscheck von Finanzspicker.
Quellen
Zum Thema
- ETF-Police oder ETF-Depot: Was lohnt sich für wen?
- Lohnt sich eine ETF-Police gegenüber dem Depot?
- ETF-Vermögensaufbau Schritt für Schritt
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