Ob sich eine ETF-Police gegenüber dem Depot lohnt, hängt vor allem von deinem Anlagehorizont, deinem Steuersatz und den Kosten der Police ab.
Kurze Antwort
Eine ETF-Police kann sich lohnen, wenn du sehr langfristig sparst, einen hohen persönlichen Steuersatz hast und die Effektivkosten niedrig sind. Dann wirkt die Steuerstundung in der Ansparphase und das Halbeinkünfteverfahren bei Auszahlung. Brauchst du dein Geld flexibel oder nur mittelfristig, ist das Depot meist günstiger und einfacher.
Ab wann wird es interessant?
Als Faustregel gilt: Je länger der Horizont über die Mindesthaltedauer von zwölf Jahren hinaus und je höher dein Grenzsteuersatz, desto stärker der mögliche Vorteil der Police. Entscheidend ist immer die Kostenquote. Hohe Abschluss- und Verwaltungskosten können den Steuervorteil aufzehren.
Worauf solltest du achten?
Lass dir vor jedem Abschluss die Effektivkosten zeigen und vergleiche sie mit der laufenden Steuerlast im Depot. Ein neutraler Vertragscheck, etwa von Finanzspicker, macht den Unterschied transparent.
Zum Thema
- ETF-Police oder ETF-Depot: Was lohnt sich für wen?
- ETF-Police vs. ETF-Depot: der direkte Vergleich
- ETF-Police prüfen: 10 Punkte vor dem Abschluss
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →