Beim Netto vom Brutto zählen für Angestellte vor allem die Stellschrauben, die schon auf der monatlichen Abrechnung wirken, nicht erst in der Steuererklärung. Diese Checkliste führt dich durch die sieben wichtigsten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die größten Hebel sind richtig gesetzte Freibeträge und die betriebliche Altersvorsorge.
  • Viele Stellschrauben wirken sofort auf die monatliche Abrechnung, nicht erst über die Steuererklärung.
  • Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen zählt bei jeder Erhöhung die reine Netto-Wirkung.

Die 7 Stellschrauben

  1. Steuerklasse prüfen: Bei Paaren die Steuerklassenkombination oder das Faktorverfahren so wählen, dass das gemeinsame Netto passt.
  2. Freibetrag eintragen lassen: Absehbare Werbungskosten oder Sonderausgaben als Lohnsteuerfreibetrag eintragen, statt aufs Erstattungsjahr zu warten.
  3. Werbungskosten ausschöpfen: Kosten für Arbeitsweg, Arbeitsmittel, Fortbildung und Homeoffice über den Pauschbetrag hinaus geltend machen.
  4. Betriebliche Altersvorsorge: Die Entgeltumwandlung nutzen, die innerhalb der Grenzen steuer- und sozialabgabenfrei bleibt, und dabei Netto-Wirkung und spätere Rente gegeneinander abwägen.
  5. Steuerfreie Arbeitgeberleistungen: Zuschüsse zu Jobticket, Kinderbetreuung oder Gesundheit statt einer voll verbeitragten Gehaltserhöhung vereinbaren.
  6. Vermögenswirksame Leistungen: Den Arbeitgeberanteil mitnehmen, wenn er dir zusteht.
  7. Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen: Spenden, bestimmte Versicherungsbeiträge oder hohe Krankheitskosten in der Steuererklärung ansetzen.

Fazit

Wer diese sieben Punkte durchgeht, holt aus demselben Brutto spürbar mehr Netto heraus, ganz ohne Risiko. Welche Hebel sich in deiner Situation am stärksten lohnen, ordnet Finanzspicker als ungebundener Makler neutral mit dir ein.

Quellen

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