Bei 4.000 Euro Netto fällt die Rentenlücke für die meisten Gutverdiener vierstellig aus, weil die gesetzliche Rente nur einen Teil des gewohnten Nettoeinkommens ersetzt. Der genaue Betrag hängt von deinen bisherigen Beitragsjahren und deinem Renteneintritt ab und lässt sich nur individuell berechnen. Als grobe Orientierung fehlt vielen im Ruhestand mehr als die Hälfte ihres heutigen Nettos.

Hintergrund

Die gesetzliche Rente ersetzt grob die Hälfte des Durchschnittseinkommens, bei Gutverdienern anteilig deutlich weniger. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze entsteht überhaupt kein zusätzlicher Anspruch. Wer 4.000 Euro netto gewohnt ist, bekommt gesetzlich also spürbar weniger und will trotzdem einen ähnlichen Lebensstandard halten. Die Renteninformation weist die künftige Rente zudem brutto aus, vor Steuern und dem Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung.

So schätzt du deine Lücke ab

Nimm die Rente aus deiner Renteninformation, zieh grob einen Abschlag für Steuern und Krankenversicherung ab und vergleiche das Ergebnis mit deinem Bedarf im Alter, meist 80 bis 90 Prozent deines heutigen Nettos. Die Differenz ist deine Lücke, die du zusätzlich um die Inflation erhöhen solltest. Wie du das Schritt für Schritt sauber durchrechnest, zeigt der Rentenlücken-Leitfaden. Finanzspicker rechnet deine Lücke im kostenlosen Erstgespräch neutral mit dir durch.

Quellen

Zum Thema

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