Definition
Eine aufgeschobene Rentenversicherung ist eine private Rentenversicherung, bei der zwischen Vertragsbeginn und Rentenbeginn eine Ansparphase liegt. Du zahlst über Jahre Beiträge ein, das Kapital wird angespart, und die Rente beginnt erst zu einem späteren, vereinbarten Zeitpunkt. Der Gegenbegriff ist die Sofortrente, bei der eine Einmalzahlung direkt in eine laufende Rente umgewandelt wird.
Wie sie funktioniert
In der Ansparphase baust du mit deinen Beiträgen Kapital auf, klassisch mit Garantiezins oder fondsgebunden über ETFs und Fonds. Zum vereinbarten Rentenbeginn hast du meist ein Kapitalwahlrecht: Du kannst dir das Guthaben auszahlen lassen oder es in eine lebenslange Rente umwandeln. Wie hoch die Rente je angespartem Kapital ausfällt, bestimmt der bei Vertragsabschluss festgelegte Rentenfaktor.
Wofür sie sich eignet
Die aufgeschobene Variante passt zum langfristigen Aufbau der Altersvorsorge, weil sie die Ansparphase und die spätere lebenslange Absicherung in einem Vertrag verbindet. Ob sie sich gegenüber einem flexiblen ETF-Depot lohnt, hängt von Kosten, Rentenfaktor und deinem Bedürfnis nach Garantien ab. Finanzspicker ordnet das als ungebundener Makler neutral für deine Situation ein.
Quellen
Zum Thema
- Private Rentenversicherung vs. ETF-Depot
- Rentenlücke schließen als Gutverdiener
- ETF-Sparplan vs. klassische Altersvorsorge
- Rentenlücke berechnen und schließen
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