Definition
Die Courtage, umgangssprachlich Provision genannt, ist die Vergütung, die ein Versicherungsmakler vom Produktanbieter für die Vermittlung eines Vertrags erhält. Sie ist in den Kosten des Produkts enthalten. Der Kunde zahlt dem Makler also keine gesonderte Rechnung, die Vergütung fließt über den abgeschlossenen Vertrag.
Wie die Courtage funktioniert
Üblich sind zwei Formen. Die Abschlusscourtage fällt einmalig bei Vertragsabschluss an, die Bestandscourtage laufend für die Betreuung des Vertrags. Beide zahlt der Anbieter, nicht der Kunde direkt. Die Höhe ist je nach Produktart unterschiedlich und muss dir gegenüber transparent gemacht werden.
Was das für dich bedeutet
Für dich entsteht durch die Courtage keine direkte Beratungsrechnung. Entscheidend ist, dass dein Berater nicht das Produkt mit der höchsten Courtage empfiehlt, sondern das mit dem besten Nutzen für dich. Der Makler ist gesetzlich dem Kunden verpflichtet. Finanzspicker arbeitet als ungebundener Makler auf Provisionsbasis und wählt aus dem Markt das passende Angebot aus.
Quellen
- BaFin – Fachartikel Wohlverhalten im Vertrieb
- Verbraucherzentrale – Welche Versicherung brauche ich?
Zum Thema
- Honorarberatung vs. Beratung auf Provisionsbasis
- Was kostet eine Finanzberatung?
- Finanzberatung für Besserverdiener
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