Bei hohem Einkommen ist ein ungebundener Versicherungsmakler nach § 34d GewO oder ein Honorarberater die passende Anlaufstelle, weil beide gesetzlich dem Kundeninteresse verpflichtet sind und ganzheitlich über Steuern, Vorsorge, Absicherung und Anlage beraten. Diese Beratertypen sind rechtlich dazu verpflichtet, dein Interesse in den Vordergrund zu stellen, statt einzelne Produkte zu verkaufen. Von rein produktgebundenen Vertretern und Strukturvertrieben solltest du bei komplexen Finanzen mit hohem Einkommen absehen.
Hintergrund
Bei hohem Einkommen greifen mehrere Bausteine ineinander: progressive Steuerlast, Altersvorsorge mit größeren Beträgen, Absicherung der Arbeitskraft und Vermögensaufbau. Ein gebundener Vertreter darf nur die Produkte seines eigenen Hauses anbieten, ein Strukturvertrieb verdient über Abschlussprovisionen. Ein ungebundener Makler ist an keinen Anbieter gebunden und kann aus dem gesamten Markt auswählen. Die BaFin verlangt im Vertrieb ausdrücklich Wohlverhalten und die Wahrung des Kundeninteresses.
Worauf du achten solltest
Prüfe die Zulassung: Ein ungebundener Makler ist mit der Erlaubnis nach § 34d GewO im Vermittlerregister eingetragen. Frag, wie vergütet wird und ob wirklich alle Bausteine gemeinsam betrachtet werden, nicht nur ein einzelnes Produkt. Eine ganzheitliche Beratung endet nicht beim Abschluss, sondern begleitet dich laufend. Finanzspicker berät als ungebundener Versicherungsmakler nach § 34d GewO neutral über alle Bausteine hinweg.
Quellen
- Verbraucherzentrale – Welche Versicherung brauche ich?
- BaFin – Fachartikel Wohlverhalten im Vertrieb
Zum Thema
- Finanzberatung für Besserverdiener und Akademiker
- Ungebundener Makler vs. Strukturvertrieb (DVAG & Co.)
- Finanzberater prüfen: 10 Fragen vor dem Erstgespräch
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