Eine vermietete Anlageimmobilie kann sich als Baustein der Altersvorsorge lohnen, wenn sie bis zum Ruhestand weitgehend abbezahlt ist und die Mieteinnahmen dann ein Zusatzeinkommen liefern. Als alleinige Altersvorsorge ist sie wegen Klumpenrisiko und Illiquidität aber selten die beste Wahl.
Hintergrund
Eine vermietete Immobilie zahlt dir im Alter eine laufende Miete, abzüglich Kosten und Rücklagen. Damit das im Ruhestand trägt, muss die Finanzierung bis dahin weitgehend stehen, denn eine hohe Rate trifft sonst auf ein niedrigeres Einkommen. Steuerlich sind Verkaufsgewinne nach mehr als zehn Jahren Haltedauer in der Regel steuerfrei, was dir später die Option auf einen Verkauf offenhält.
Worauf du achten solltest
Zwei Risiken werden oft unterschätzt. Steckt der Großteil deines Vermögens in einer Immobilie, hängt deine Vorsorge an einer einzigen Lage und einem einzigen Objekt. Und anders als bei einem Wertpapierdepot kannst du keine Teilfläche verkaufen, wenn du kurzfristig Geld brauchst. Am stärksten ist die Anlageimmobilie deshalb als ein Baustein neben einem liquiden, breit gestreuten Anlagebaustein. Als ungebundener Makler ordnet Finanzspicker sie neutral in deine gesamte Altersvorsorge ein.
Quellen
Zum Thema
- Immobilie als Baustein der Altersvorsorge
- Immobilie als Kapitalanlage: Wie du damit Steuern sparst
- Immobilie vs. ETF als Kapitalanlage
- Kapitalanlage-Immobilie: von Finanzierung bis AfA
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