Für eine Anlageimmobilie solltest du als Faustregel mindestens die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital aufbringen, also Grunderwerbsteuer, Notar und gegebenenfalls Maklerprovision. Wie viel darüber hinaus sinnvoll ist, hängt anders als beim Eigenheim auch von der Steuer ab.

Hintergrund

Die Kaufnebenkosten bringen keinen Beleihungswert, die Bank finanziert sie ungern mit. Deshalb kommen sie aus Eigenkapital. Mehr Eigenkapital senkt den Beleihungsauslauf und verbessert in der Regel deinen Zins. Bei einer vermieteten Immobilie kommt aber ein steuerlicher Aspekt hinzu: Die Schuldzinsen sind als Werbungskosten absetzbar, die Tilgung nicht. Ein bewusst höherer Kreditanteil kann daher steuerlich attraktiv sein, was beim selbst genutzten Eigenheim so nicht gilt.

Worauf du achten solltest

Steck nicht dein gesamtes Eigenkapital in den Kauf, sondern behalte einen Puffer für Instandhaltung, Mietausfall und deinen Notgroschen. Entscheidend ist, dass die Rate auch bei steigenden Zinsen und ohne Vollvermietung tragbar bleibt. Wie viel Eigenkapital in deinem Fall optimal ist, rechnet Finanzspicker als ungebundener Makler neutral mit dir durch.

Quellen

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