Eine ETF-Police hat mehr Kostenarten als ein reines Depot, dafür einen Steuervorteil.
Kurze Antwort
Bei einer ETF-Police fallen Abschlusskosten, laufende Verwaltungskosten des Versicherers und die Kosten der enthaltenen ETFs an. Zusammengefasst werden sie in den Effektivkosten, der jährlichen Renditeminderung in Prozent. Diese eine Zahl ist der beste Maßstab, um Policen zu vergleichen.
Die wichtigsten Kostenarten
Abschlusskosten werden meist über die ersten Jahre verrechnet. Verwaltungskosten fallen laufend an, oft als Prozentsatz des Guthabens oder Beitrags. Dazu kommen die ETF-Kosten selbst. Im Depot entfallen die ersten beiden, dafür wird dort laufend Abgeltungsteuer fällig.
Worauf du achten solltest
Lass dir die Effektivkosten immer für deine konkrete Laufzeit zeigen und vergleiche nur bei gleicher Laufzeit. Niedrige Effektivkosten entscheiden darüber, ob der Steuervorteil der Police gegenüber dem Depot erhalten bleibt. Finanzspicker prüft das neutral für dich.
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